Mein Name ist Claudia Carl, *1965

Pferde sind meine Leidenschaft von Kindesbeinen an.

Meine Eltern bestanden darauf, dass ich erst „was“ Richtiges lerne, in der Hoffnung, der Pferdevirus würde sich dann aus meinem Leben zurück ziehen.

Also machte ich eine Ausbildung als Erzieherin, lernte meinen Mann kennen, der mir dann zur Hochzeit Jocker als Fohlen schenkte.

Zwei Jahre später zogen wir auf unseren Hof.
Erst Jahre später, nachdem ich immer mehr Menschen bei ihrer Arbeit mit den Pferden „geholfen“ hatte, fasste ich den Entschluss, selbst einen Trainerschein zu erwerben.

Seit 2003 darf ich mich offiziell Trainerin nennen und ich gebe gern Unterricht. Auch wenn ich den Trainerschein „Western“ gemacht habe, unterrichte ich Reiter auf Pferden unterschiedlicher Rassen und „allen Sätteln“. Meine eigenen Pferde reite ich seit 2005 „klassisch im Westernsattel“, seit 2010 im Dressursattel – weil, nach meiner Empfindung mit dem in den Westernsätteln zurück gesetzten Schwerpunkt die Suche nach der eigenen Balance unnötig schwieriger ist.
Ich selbst nehme regelmäßig an Fortbildungen teil. Zu meinen Ausbildern gehören ganz besonders: Alexandertechnik und Reiten bei Walter Tschaikowski & Sarah Morzeck. Klassische Dressur bei Andrea Lipp, Nicole Künzel Britta Rasche.

Ich biete mobilen Reitunterricht für ambitionierte Freizeitreiter mit eigenem Pferd, mit dem Schwerpunkt Förderung der Gesundheit und Harmonie für Pferd und Reiter.Dazu gehört die Basisarbeit zum Vertrauen, Gehorsam, Muskelaufbau vom Boden und im Sattel.
Takt und Losgelassenheit, Durchlässigkeit, Förderung von innerem und äußerem Gleichgewicht von Pferd und Reiter.

Meine Preise ab 1.09.2012

Eine Unterrichtseinheit 45 Minuten 45€ (+ ab 10 km Anfahrt einen Aufschlag von 0,30€ pro km)
Eine Zeitstunde 60€, teilbar durch 2 Reiter a 30 Minuten (+ ab 10 km Anfahrt einen Aufschlag von 0,30€ pro km)

 

Barhufpflege
2005 ließ ich meinen Pferden erstmalig die Eisen für eine Winterpause abnehmen. In den Wintermonaten berundete ich die Hufe meiner Pferde intuitiv und war erstaunt, wie gut mein QH – Wallach, der nach Meinung des Schmiedes keinen Schritt ohne Eisen würde laufen können, zurecht kam.

Sämtliche Zwischenschritte, Quergedanken und Erfahrungen sind in den Tagebüchern meiner Pferde fest gehalten.

Im Oktober 2007 kamen die Eisen dann endgültig ab.

Tina Gottwald und die Übersetzungen von Ariane waren für mich die Motivation, die Hufe meiner Pferde selbst zu bearbeiten - so lange, bis ich einen passenden Hufbearbeiter gefunden haben würde.

Ich wollte die Verantwortung für die Hufe meiner Pferde lange nicht selbst übernehmen. Ich hatte großen Respekt vor der Erfahrung und dem Wissen der Huffachmenschen und Tierärzte.

Aber viele der Hufbearbeiter die ich an meine Pferde ließ durften nur ein Mal kommen, weil ich deren Umsetzung der Hufbearbeitung nicht nachvollziehen konnte. Ich konnte mein frisch angelesenes Wissen in der Umsetzung dieser Menschen nicht wiederfinden.

So bearbeitete ich die Hufe meiner Pferde weitgehend selbst und orientierte mich dabei besonders an den Anleitungen von Majorie Smith und Paige Poss und ließ „zur Sicherheit“ alle 8 – 10 Wochen den Schmied meines Vertrauens „über die Hufe schauen“, bis ich Juli 2008 einen Hufbearbeiter nach Jaime Jackson fand.

Mit der Entwicklung der Hufe unter dieser Bearbeitung war ich zunächst zufrieden und wandte meine Aufmerksamkeit wieder mehr der Reiterei und der Unterrichtserteilung zu.

September 2008 begann ich die Hufentwicklung von Jocki zu kritisieren, aber mit der Erklärung mein Pferd sei in einer Umstellungsphase war ich zufrieden.

Januar 2009 ließ ich mich nochmals beruhigen, aber ich begann wieder selbst die Zehe zu berunden.

Noch immer wollte ich die Verantwortung für die Hufbearbeitung nicht selbst übernehmen und übergab sie entnervt Dezember 2009 einer "anderen Partei".

Der Zustand verschlechterte sich in nur wenigen Wochen rasant, und im März 2010 war der Zustand dann derart desaströs, dass ich all meine gesammelten Werke über NHC wieder hervorkramte und 14 Tage nichts anderes machte als sämtliche Informationen auszudrucken und zu sortieren und so lange hin und her zu studieren bis ich kurzerhand die Bearbeitung meiner Pferde und die meiner Einsteller selbst übernahm.

Inzwischen war das Interesse anderer Pferdebesitzer an meiner Hufbearbeitung durch Mundpropaganda geweckt worden.

Durch die Seminare Alexandertechnik und Reiten lernte ich so viele unbalancierte Pferde kennen, dass ich meine Augen nicht mehr verschließen konnte. Die mangelhafte Hufbearbeitung der teilnehmenden Pferde sind das Bindeglied für die nicht herstellbare Balance seitens der Pferde. Der Schlüssel zu dieser Erkenntnis lag, wie kann es anders sein, bei meinen eigenen Pferden.

Wenn die Hufbearbeitung den Pferden die Möglichkeit schafft sich zu verändern, um ins Gleichgewicht zu kommen, regeln sich viele der Probleme der Wirbelsäule von selbst.
Welche Bedürfnisse das jeweilige Pferd im Bezug auf die Hufbearbeitung hat, kann man lernen den Hufen abzulesen. Das ist weder ein Geheimes noch Zauberei.

Es macht mich sehr traurig zu sehen, wie wenige Hufmenschen "hufisch" sprechen und so den Pferden in gutem Glauben Bearbeitungsrichtlinien aufzwängen.

Das Kriterium sollte weniger sein wie sehen die Hufe nach der Bearbeitung aus, sondern wie steht das Pferd auf seinen Hufen. Vieles regelt das Pferd selbst, wenn Haltung, Fütterung und Nutzung berücksichtigt werden.

Ich bin sehr froh, dass ich in den letzten Monaten einigen Hufbearbeitern über die Schulter schauen und lernen, mit ihnen zusammen arbeiten und fachsimpeln durfte.

Besonderen Dank schulde ich Jenny Kapretz, Naturhufplege Eifel, die mir uneigennützig geholfen hat und mit Rat und Tat zu Seite stand. Ihre Unterstützung und Anleitung in Theorie und Praxis haben mir in meiner Entwicklung sehr weiter geholfen. Bis heute tauschen wir uns regelmäßig aus.

Seit Mitte Juni 2011 bin ich anerkanntes Mitglied des Teams “gesundehufe”. Ich freue mich riesig, ein Teil diesen vielseitigen Gruppe zu sein und freue mich auf noch mehr Fortbildung, Austausch und Kompetenzerweiterung.
Leider kann ich im Moment keine weiteren Kundenpferde mehr annehmen.

Zusätzlich arbeite ich in enger Kooperation und regem Austausch  mit;

der Pferdedentalpraktikerin Alexia Kolpundinou, Trainer C Distanzreiten (international)

Sattelkonzepte - Sattelanpassung - Pferdefachtherapie Jenny Kapretz

Futterkonzepte Balacne4animals

Tierphysiotherapie Gabi Kreft

Unser Ziel ist die Optimierung der Gesundheit von Pferd und Reiter,
damit wird der Weg zum Ziel.

Weitere Menschen die sich für das Wohlergehen der Pferde engagieren.

Pferdgerecht, Alexandra Kluxen

letzte Aktualisierung 28.10.2012